, Muff Fabian

Biologiestunden und Süsswasserdorsche

Trüschenzucht, Fischereimuseum und schöne Trüschen aus dem Zugersee

Am 26. April war der Schwerpunkt des Events auf der Biologie und Aufzucht von Fischen. Mit 20 Jungfischern und Leitern begaben wir uns morgens um 9 Uhr Richtung Luzern an den Rotsee. Dort leben zwei eingefleischte Fischer: Christian Zbinden und Patrick Kull haben es sich zur Aufgabe gemacht, Trüschen zu züchten. Diese werden primär an Private und Restaurants verkauft. Ihre Idee:  Ihre Idee war: "Alle wollen Forelle oder Felchen auf dem Teller, weshalb nicht die Trüsche? Die Trüsche hat praktisch keine Geräte hat festes zartes Fleisch und die Leber ist eine Delikatesse." Wir bekamen die Gelegenheit, die Zucht zu besuchen. Zu besichtigen waren Muttertiere bis hin zu den Grössen, welche für den Verkauf gedacht sind. Es war ein sehr informativer und Interessanter Vormittag, der uns Einblicke in die Welt der Süsswasserdorsche gab.
 
Nach der Besichtigung ging es weiter nach Zug, denn dort war an diesem Tag auch gleichzeitig der Tag der Fische beim Fischerei Museum, welches wir auch besuchen wollten. Nach einer Stärkung mit Fischknusperli ging es in das dreistöckige Museum, wo man sich mit verschiedensten Informationen eindecken konnte. Im ersten Stock gab es vor allem Behälter Brütlingen von Felchen, Hechten, Saiblingen sowie Seeforellen. Im zweiten Stock gab es vor allem alte klassische Kunstköder wie auch Ruten, Rollen und Bücher. Ein kleines Abteil der Ausstellung war auch dem Bereich der Fabelwesen gewidmet. Im dritten Stock lief ein interessanter Film über den Zuger Rötel. Zudem dürften wir den neuen Präsidenten des Fischervereins Zug kennenlernen und etwas mit ihm plaudern.
 
Danach ging es dann auch schon in die dritte Etappe über! Nach kurzer Fahrt an den Hafen Arth wurden auch gleich die guten Plätze in Beschlag genommen. Denn aus anderen Anlässen wussten wir mittlerweile, wo die Trüschen am ehesten gerne stehen. Mit mittleren Ruten, bestück mit Jucker und Wurm, sausten die Köder in die Tiefe auf gut 45 Meter. Um 17 Uhr konnte auch schon die erste Trüsche gefeumert werden. Rund eine Stunde später war dann auch der Grilleur bereit. Es gab grosse Steaks und Bratwürste. Bis etwas nach 22 Uhr konnten wir gut 10 Trüschen einnetzen. Vor allem die neuen Jungfischer durften waren erfolgreich und konnten zwei oder gar drei der tollen Fische mitnehmen. Danach ging es zügig nach Hause.

Alles in allem ein sehr informativer und erfolgreicher Tag. Vor allem stand der Schwerpunkt nicht nur beim Fischen. Ein wenig Theorie kann niemandem schaden.
 
Vielen Dank an Christian und Patrick für die Einblicke in die Trüschenzucht, den Zugern für die Gastfreundschaft sowie an Roger Tomasi für das Grillieren.

Nächster Anlass 17. Mai: Hirschlensee
Grüsse Fabian Muff